Stille zum #NSAUA

Hier war es still in den letzten Monaten: Entschuldigung dafür. Die Erklärung ist schlicht, dass ich keine Zeit hatte, was mich ärgert.

Der Untersuchungsausschuss zur Massenüberwachung ist eine Vollzeitbeschäftigung im Wortsinn, d.h. ich bin wirklich ununterbrochen damit beschäftigt, und selbst dann bleibt der größere Teil der Arbeit liegen. Weil sich die aber nicht aufschieben lässt, ist das Blog hinten runtergefallen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Schwierigkeiten hätte, öffentlich darüber zu reden oder zu schreiben. Die gibt es natürlich reichlich, bekannt aus Funk und Fernsehen, aber es gibt auch genug Dinge, die von keiner Geheimhaltung beeinträchtigt werden, die erzählt werden können.

Ich habe letztens einmal bei Breitband über den Untersuchungsausschuss geredet, zum Nachhören:

Bzw. als mp3 zum Download

Außerdem habe ich jetzt beim #31C3 eine Session dazu gehabt, allerdings nur in dem Bereich, der nicht aufgezeichnet wurde. Aber es gehört definitiv zu den guten Vorsätzen für’s nächste Jahr, hier wieder aktiver zu werden.

Hängt alles aber auch davon ab, ob sich der Verfassungsschutz endlich entscheidet, mir die nötige Sicherheitsüberprüfug zu gewähren, die ich brauche, um mich an der parlamentarische Aufkärung der Geheimdienst-Aktivitäten auch beteiligen zu können – bisher habe ich keinen Zugang zu den geheimen Akten. Was natürlich auch einen gewissen Schutz vor Altmaier-Aktivitäten bietet, aber trotzdem. Letzter Stand war, dass es vor Weihnachten nichts wird. Wir sind gespannt.

50 Prozent

Weil ich ja sonst nichts zu tun habe, haben ich mir gestern ein neues Blog gegönnt: es heißt 50 Prozent. Es geht um das leidige Thema, wieviel Prozent Frauen auf den Podien, bei Konferenzen und Talk-Shows dabei sind. Meinetwegen auch Demo-Reden. Und warum das so ist, und wie es geändert werden kann.

Es wäre schön, wenn Ihr beim Zählen mitmacht und alles, was zum Thema gehört, an meine bekannte Adresse schickt oder als Kommentar bei 50 Prozent hinterlasst.

So sieht’s aus:

50prozent

Warum, steht im ersten Post: Sie kann sprechen. (Es gibt schon zwei)

Umgezogen

Es ist kaum zu übersehen: hier hat sich was geändert. Wie an der URL (Adresse) des Blogs unschwer zu erkennen ist, betreibe ich keinen eigenen Server, sondern nutze für annalist die italienische Blog-Plattform noblogs.org (nicht immer bequem, aber supernett und so dermaßen datenschutz-bewusst wie sonst niemand). Die wiederum wird betrieben von autistici.org. Und Autistici haben nach reiflicher Überlegung beschlossen, alle bei noblogs.org liegenden Blogs von der bisherigen Blog-Software Lifetype zu WordPress umzuziehen. Das hat in den vergangenen Tagen erfolgreich stattgefunden, weswegen u.a. ein paar Tage keine Kommentare (und Artikel) gepostet werden konnten.

Bitte ändert die Feed-Adresse in Euren Feedreadern -> http://annalist.noblogs.org/feed/
Neu: es gibt endlich einen Feed für die Kommentare: http://annalist.noblogs.org/comments/feed/

Ich habe vorläufig von WordPress noch wenig Ahnung, aber es ist (für mich) deutlich, dass es um einiges komfortabler ist als Lifetype. Leider hatte ich keine Zeit, den Umzug vorzubereiten, so dass der aktuelle Zustand erstmal ein Provisorium ist – das betrifft insbesondere das äußere Erscheinungsbild.. Aber Äußerlichkeiten sind ja sowieso alles Schall und Rauch. Will sagen: ich bin auf der Suche nach einem ansprechenden und praktischen WordPress-Theme (≈Design), das flexibel und bequem zu handhaben ist.

Über gute Tips zu Plug-Ins freue ich mich auch, und wo wir schon dabei sind, wäre doch ein guter Moment, auch sonstige konstruktive Kritik zur Reihenfolge der Kommentare, eingebundenem Schnickschnack, Informationen in der Seitenspalte, Länge der Blogsposts, …  loszuwerden. Ich verspreche, dass ich nicht alles berücksichtigen werde, weil ich womöglich hie und da anderer Meinung bin, manchmal keine Zeit habe und nur begrenzt viel Zeit für technisches Gefrickel aufwende (deswegen habe ich ja keinen eigenen Server), aber ich werde über alles nachdenken.

Kostet Geld

Da zur Zeit hier nicht geflattr’t werden kann (hier aber schon), seid Ihr herzlich dazu eingeladen, ein bisschen von Eurem Geld einem großartigen, in Italien unter schwierigen Bedingungen für Freiheit, unabhängige Kommunikation und Medien hackenden Kollektiv zu spenden.

„Das andere Geschlecht“ zum Nachhören und Angucken

Es ist viel über das Panel "Das andere Geschlecht" gesagt worden. Mehr noch über die Begleiterscheinungen, nicht so viel über den Inhalt. Das re:publica-Team hat inzwischen die Audios der dokumentierten Veranstaltungen fertig und veröffentlicht, und darunter auch die Aufnahme unserer Veranstaltung:

Wir freuen uns weiterhin sehr über Kommentare zum Inhalt der Diskussion. 

Kurzmeldung – Computerwoche: Die elf besten deutschsprachigen Ein-Personen-Blogs

Die Computerwoche hat sich die Frage gestellt "Welche Blogs sind lesenswert und welche
nicht?"

Vorgestern haben sie ihr Ergebnis bekanntgegeben. Warum es genau 11 Blogs sind, wird nicht erklärt. annalist jedenfalls ist dabei und damit kann ich mich ab jetzt mit dem Titel "Eins der besten deutschsprachigen Ein-Personen-Blogs aus Sicht der Computerwoche" schmücken. Und das freut mich schon, auch wenn ich die Gesellschaft der anderen zehn Blogs mindestens überraschend finde. Vielen Dank!

Linkliste zu Relevanz, Bloggerinnen und was dann kam – Work in Progress

Ich bin sicher, dass schon jetzt Seminararbeiten in Vorbereitung sind zum Thema Neuer Feminismus im Netz (4.0, oder so). Das ist im Grunde gar keine neues Phänomen. Ich erlaube mir, für mich und andere, die es vielleicht auch gebrauchen können, eine Übersicht anzufangen, die mit meinem Rant über die Meinungsmacher-Serie von dctp.tv anfängt. Danach sind eine Menge Artikel erschienen, die sich auf die eine oder andere Weise darauf oder sonst aufeinander bezogen und ich habe den Überblick verloren.

Die Themen scheren mal nach hier und mal nach da aus – es geht um die Frage von Relevanz und Wichtigkeit in der Blogosphäre, um frauenfeindliche Kommentare, um die Präsenz von Bloggerinnen bei der re:publica. Eigentlich bräuchte ich ein Mindmap.

Es folgt eine völlig subjektive Auswahl, bitte ergänzt sie in den Kommentaren. Es geht nicht um alle feministischen Artikel des jetzten halben Jahres, sondern die, die sich auf diese konkrete Debatte beziehen. Basis ist die Linksammlung der Mädchenmannschaft, an deren Erstellung ich wiederum beteiligt war. Es ist unvollständig.

November 2009:

Anne Roth – annalist: “Wichtige Blogs”

canesco – freitag.de: “Wichtige Blogerinnen!”

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re:publica – Beobachtungen II

Wie schon in den Beobachtungen I angedeutet, konnte ich mit dieser re:publica deutlich mehr anfangen. Das ist leider in dem ganzen Theater darüber, ob Trolle normal seien, untergegangen.

Meine vorläufig letzte Bemerkung dazu: wenn ich Texte schreibe, die auch nur in Ansätzen als feministisch gedeutet werden könnten, sinkt das Intelligenz-Niveau der Kommentare sichtlich. Wenn ich Texte schreibe, die dazu provozieren, mir technische Dinge zu erklären (unahängig davon, ob ich darum gebeten habe), sinkt es teilweise. Bei allen anderen Texten finde ich den Kommentarstil hier in diesem Blog sehr angenehm. Deswegen halte ich die aktuell zahlreichen Erklärungen, dass es wahlweise eingebildet oder selbstverschuldet sei, wenn frauenfeindliche Kommentare erscheinen, für den misslungenen Versuch, ein Phänomen wegzureden. Wo ich zustimmen würde: es trifft nicht generell Frauen, sondern trifft u.a. Feministinnen/feministische Texte. Und andere, die zu ernsthaft auf bestehende Machtungleichheiten hinweisen.

So, und damit würde ich jetzt gern das Thema wechseln, weil mir das nämlich auch keinen Spaß macht.

Sehr nett war die Einladung von Jens Scholz, bei Was am Internet in Deutschland wirklich hassenswert ist mitzumachen, zusammen mit Caro Buchheim und Bov Bjerg – wir kannten uns vorher gar nicht. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mein komisches Talent dafür ausreicht und von alleine wäre ich auch wirklich NIE auf die Idee gekommen, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Inkl. etwa solchen Feedbacks wie "Dass die auch lustig sein kann, hätte ich nie gedach!". Andere fanden mich höflich ‚etwas gedämpft‘, was ich aber hiermit nochmal damit erklären möchte, dass ich in der Nacht davor bis 2 Uhr morgens den folgenden Tag vorbereitet habe, um 3 von meiner ins-Bett-gemacht-habenden Tochter geweckt wurde und um 7 wieder aufgestanden bin, um meinen Sohn in die Schule zu bringen. Sonst bin ich selbstverständlich so munter wie ein Fisch im Wasser. Donnerstag hingegen wäre ich eingeschlafen, wenn ich die Augen geschlossen hätte.

Gestreamt wurde nicht, weswegen es ein einmaliges Erlebnis bleibt, das gefühlt 200 Leute auf gefühlt 20 qm erleben durften. Mein größter Lacherfolg war ‚das Blog vs. der Blog‘, und ich muss sagen, dass ich in den Tagen danach verschiedentlich erlebt habe, dass Leute ganz unauffällig wieder von ‚dem Blog‘ schreiben. Bovs Intro gibt es aber als Video zu sehen, weil es bei der Veranstaltung mit fast identischem Titel von Felix Schwenzel nochmal gehalten wurde, und die wurde gestreamt (und brachte es prompt sogar zu einer Abhandlung in der Morgenpost). Ich habe leider den Anfang verpasst, aber das soll auch lustig gewesen sein. Als ich kam, geschah allerdings etwas Unerwartetes: Es wurde ernst. Felix Schwenzel tat, was ich mich nie trauen würde und konstatierte a) dass wir (BloggerInnen) alle irgendwie links sind (da habe ich auch mehr Zweifel) und b) dass das Internet schlecht ist, weil die Welt schlecht ist und wir also uns daran machen müssen, das zu ändern. So ungeheuer Oldschool, dass ich meinen Ohren kaum traute. Und dann: Höflicher Applaus. Sowas würde ich schon deswegen nicht machen, weil ich fliegende Eier befürchten würde. Soweit zu Wahrnehmung und Realität der Blogosphäre.

Ebenfalls ganz schön Oldschool daher kam Geert Lovink, Netz- und Medientheoretiker, der so unaussprechliche Dinge in den Mund nahm wie die Aussage, dass wir alle von etwas leben müssen und der Hype darum, dass alles frei (und umsonst) sein solle und allen alles gehöre, falsch sei. Hat mir sehr gut gefallen. Unabhängig von solchen ‚Kleinigkeiten‘ kann ich ihn nur empfehlen als jemand, der dem Hype nicht hinterherhechelt, sondern mit klaren politischen Ideen das Netz ziemlich rational betrachtet.

Bis das Video zu "Radical Critique of Free Culture" online ist, hier erstmal das Interview bei dctp.tv

 

Auch gut gefallen hat mir die Hälfte des Talks A Twitter Revolution without Revolutionaries von Evgenij Morozow, die ich per Stream gesehen habe. Tendenz: Die Revolution findet auf der Straße statt, nicht im Netz. Natürlich wesentlich elaborierter, aber das werde ich mir bei Gelegenheit noch ganz anhören. Auch hier vorläufig erstmal das dctp.tv-Interview

Und: Miriam Meckel zu Privacy und zu Frauen im Netz.

Insgesamt ist mein Eindruck, dass es allerhand interessante Veranstaltungen gab, von denen ich die meisten nicht gesehen habe, weil ich lieber die Gelegenheit zum ganz normalen Sprechen mit Menschen genutzt habe. Das ewige Konferenz-Dilemma: Reden oder Zuhören und Nachdenken?

Aktuell scheint sich der Eindruck durchzusetzen, dass die Konferenz-Dokumentation von dctp.tv übernommen wurde, aber ich habe selber! gehört, dass Johnny Häusler gesagt hat, dass die Aufnahmen der Veranstaltungen demnächst online sind, also warten wir das gelassen ab.

Das dctp.tv-Team war ziemlich fleißig, die Auswahl lohnt sich, angesehen zu werden. Ich sage jetzt nicht nochmal, was ich daran bedauerlich fand, s.o., aber die Frage ist ja auch noch offen, ob 20% jetzt viel oder wenig ist. Und wessen Sache es ist, das zu ändern.

In der Annahme also, dass die Inhalte auch hinterher noch zu sehen sein würden, habe ich lieber den Klassentreffen-Aspekt (Zitat Anke Gröner) betont und mich mit nette Leuten unterhalten und neue kennengelernt. Weitgehend vorbei gegangen an mir ist z.B. bisher die Antville-Community, anscheinend sowas wie die PionierInnen des Bloggens. Gestartet irgendwann in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts, benannt nach der Plattform und schon länger geschlossen für neue Blogs. Ich erinnere mich, da mal vorbei gekommen zu sein, als ich nach einer Blog-Plattform suchte, und da war auch schon zu. Sehr nette Umgebung, soweit ich das bisher beurteilen kann (was ich nicht wirklich kann).

Auch sehr angenehm war die Bekanntschaft des Teams der Mädchenmannschaft und vielen anderen engagierten feministischen Bloggerinnen, das ausführliche Plaudern mit alten Bekannten des Open Data Networks und vielen anderen.

Fazit: es hat sich gelohnt.

re:publica – Beobachtungen I oder „Lutsch das Mikrofon, Schlampe!“

Das.. war.. doch.. erstaunlich intensiv, dieser neue Selbstfindungsversuch der bloggenden Menschen. Jedenfalls vor zwei Jahren kam mir das so vor, als ob vor allem sehr viele Leute, mit denen ich sonst nie im Leben zu tun hätte, mantrahaft vor sich hinmurmeln "Wir sind etwas ganz besonderes, wir sind etwas ganz besonderes, und ihr versteht es nur nicht, aber wir sind total toll". Entsprechend bin ich letztes Jahr auch gar nicht hingegangen.

Wenn mich nicht Susanne Klingner – die dann leider LEIDER nicht kommen konnte – von der Mädchenmannschaft angestubst hätte, mit ihr gemeinsam das Panel "Das andere Geschlecht" vorzuschlagen, wäre ich womöglich dieses Jahr auch nicht hingegangen. Ich habe mich 1,5 Stunden mit Anna Berg, auch Mädchenmannschaft ("Ihr durchtriebenen, miesen Fotzen") und Klaus Schönberger, ZHdK (Doing Gender, kulturelles Kapital und Praktiken des Bloggens) unterhalten. Ich glaube, wir waren nicht schlecht, auch wenn zwangsläufig nicht alle zufrieden waren. Nachdem wir verschiedenste Aspekte der Diskriminierung von Frauen im Netz, der Entstehung von Wichtigkeit und Relevanz und ob die wichtig sind, unterschiedlichen Zugang zum Bloggen, die Frage, ob das Netz nicht bloß die Realität abbildet und wo eigentlich die Erwartung herkommt, im Netz sei alles anders, diskutiert hatten, fragte ganz am Ende jemand, ob wir mal beschreiben könnte, was für Frauen im Netz eigentlich anders sei. Es bräuchte also viel mehr als 1,5 Stunden, nur, wer hört dann noch zu?

Das Publikum war sehr angenehm und gar nicht feindselig, was etwa angesichts des Niveaus der aktuellen Piraten-Genderdebatte auch hätte anders sein können. Antje Schrupp merkte hinterher an, dass es zuviel um Frauen als Opfer und zuwenig um Wünsche, Projekte, Erfahrungen ging. Maike Hank hat die Diskussion ein bisschen nachgezeichnet. In den Kommentaren dort wird kritisiert, dass zuwenig Neues gesagt wurde. Stimmt. Der Spagat dazwischen, vor nicht einschätzbarem Publikum nicht unverständlich und gleichzeitig nicht langweilig sein zu wollen, ist ein unlösbares Dilemma, fürchte ich. Manchen war es etwas zu zäh, schade, aber es gab auch viele positive Reaktionen. Ich jedenfalls habe sowas noch nie gemacht und fand das Resultat soweit in Ordnung.

Völlig überschattet wird die Diskussion von dem, was im Chat zum Veranstaltungsstream geschah. Piratenweib hat das sehr detailliert dokumentiert (unappetitlich!). Der Chat wurde überschwemmt mit Müll, der von einigen als sexistische Gewaltandrohungen und strafrechtlich relevante Pädophilie, von anderen als das gewöhnliche Verhalten von sog. Trollen interpretiert wird. Daraufhin wurde auch die Website von Piratenweib derart attackiert, etwas schwächer auch ein Artikel in der Süddeutschen (Frauen klicken anders) zum selben Thema. Klug wie immer dazu Antje Schrupp: Zwei, drei Gedanken zum Panel “Sexismus
im Netz”
. Lantzschi hat einen sehr persönlichen Appell geschrieben, mutig. Außerdem Anke Gröner, Sammellmappe, Loopkid.

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Deutsche Blogger in der FAZ

Gestern gab’s in der FAZ passend zum re:publica-Start ein ‚Dossier‘ über "Deutsche Blogger". Dem vorausgegangen war für mich ein Mittagessen mit dem durchaus ziemlich netzbelesenen Autoren Marcus Jauer. Der, ganz im Unterschied zu meinem sonstigen Erleben deutscher JournalistInnen, hinterher nichts autorisieren ließ. Das ist eine durchaus umstrittene Praxis, bei der die Interviewten hinterher absegnen, was von dem, was sie gesagt haben, auch erscheinen darf. Gleichzeitig lassen sich so natürlich Fehler vermeiden. 

Der Artikel disst die Wichtigtuerei im Bloggertum, was sich in Teilen mit dem überschneidet, was ich in den letzten Monaten immer mal beschrieben habe. Teilweise auch persönlich gemein, finde ich (die FAZ, nicht ich).

Entsprechend komme ich ganz gut weg, auch wenn mir andere Aspekte über meine Bloggerei wichtiger gewesen wäre, aber die Intention des Artikels ist ja ziemlich deutlich.

Erstaunlich schlampig ist die FAZ in Details, da hätte ich vom deutschen Qualitätsjournalismus doch was anderes erwartet: in der Printausgabe ist die URL von annalist falsch geschrieben, online teilweise mein Name. Markus Beckedahl beklagt dasselbe für die URL von Netzpolitik. Tststs…

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Indymedia, der Spiegel und ich

 

dctp-Interview bei SPON.

Das kommt jetzt eventuell eine Idee eitel daher, aber ich kann nicht anders. Ihr könnt ja wieder wegklicken. Das wahrscheinlich erste und letzte Mal, dass ich auf der Startseite von spiegel.de zu sehen bin, eingerahmt vom "OP-Marathon einer Domina", der "Cover-my-Ass-Policy" des Manager Magazins und den Traumstränden Afrikas.