Was ich meinen Kindern gern erspart hätte

Warum das mit den schönen Frauen in der Werbung ein Problem ist:

Via ur5, der es von Gerda hat.

33 thoughts on “Was ich meinen Kindern gern erspart hätte

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  7. Und hier sehen wir das typische Problem, welches Feminismus in unsere Welt gebracht hat.
    Frauen in der Opferrolle. Die Rednerin verbringt 4.57 Minuten damit, anzuprangern, dass
    Frauen zum Objekt degradiert werden obwohl in den ersten paar Sekunden Bilder von
    Männern zu sehen sind, die fünf Tage die Woche im Fitnesstudio stehen müssen um so
    auszusehen, wie sie es dort tun.

    Wäre das Mantra gewesen: \Werbung ist im Allgemeinen schlecht!\ und nicht \Werbung misshandelt und tötet Frauen!\ wäre die Botschaft wesentlich emanzipierter und aufgeklärter gewesen. Dieses Video ist einfach nur Meinungsmache für Frauen als Opfer. Und Opfern muss man ja helfen, weil sie es ja nicht selbst können. Wieder einen Punkt mehr für modernen Chauvinismus und wieder kein Punkt für die Gleichstellung der Frau.

    Der einzige Unterschied warum Frauen sich über ihr Ideal beklagen ist, dass es ungesund ist, sehen Männer nicht so aus, wie in der Werbung vorgeschrieben, sind sie einfach nur faul, das ist der generelle Konsens. Und darüber beschwert sich kein Männerabgeordneter seit 40 Jahren auf Youtube oder sonstwo.

    Die wichtigste Lektion die Frauen lernen sollten ist sich einen Dreck darum zu scheren, was andere von ihrem Aussehen halten, aber Opfer akzeptieren im allgemeinen Druck von aussen und geben sich ihrem Peiniger hin.

    Bravo!

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  9. Sehr interessant.

    Auch wenn Frauen ohne Frage in der Werbung stärker instrumentalisiert werden, könnte man aber durchaus geschlechterübergreifend die Wirkung von realitätsverzerrter Reklame kritisieren. Die männlichen Vorbilder in der Werbung sind auch nur Abziehbilder von Männern und helfen Jungs in der Pubertät ebensowenig, wie Werbefrauen den Mädchen. Die meisten Essstörungspatienten sind weiblich, aber die Jungs holen auf.

  10. Als ich meinen Kommentar von 15:55 schrieb, sah ich den von Herrn Mustermann noch nicht. Deshalb noch ein Nachwort: Verzerrte Werbung schadet vor allem Mädchen und Frauen. Daran ist nicht der Feminismus schuld. Solche Feminismus-Beißreflexe wie von Mustermann kann ich nicht nachvollziehen. Nichtsdestotrotz: Werbung schadet auch den Jungs und Männern durch Verzerrung. Wäre nicht verkehrt, wenn die Werbekritik geschlechterübergreifend geschähe.

  11. Wieder mal interessante Reaktionen… Warum wird nicht beim Thema geblieben?

    Die Überschrift zu dem Video heisst \Advertising’s Image of Women\ – um mal zu übersetzen \Die Darstellung von Frauen in der Werbung\. Logischerweise gehts in dem Video auch um Frauen und deren Darstellung in der Werbung. Die Forderung nach geschlechterübergreifender Kritk an Werbung und ihrer Darstellungen verstehe ich im Bezug auf das Thema des Videos nicht.

  12. @Gerda: Das Thema heißt „Was ich meinen Kindern gern erspart hätte“. Und denen würde ich werbliche Realitätsverzerrung gerne ersparen, unabhängig davon, ob ich einen Sohn oder eine Tochter habe.

    Und wie du oben siehst, lobte ich das Video. Zusätzlich zur Kritik an frauenfeindlicher Werbung darf man doch den Wunsch äußern, Werbung dafür zu kritisieren, dass sie geschlechterübergreifend u.a. stereotyp, sexistisch etc. ist.

  13. Lieber Deef,
    ohne hier Korinthen kacken zu wollen: Das Thema des Videos ist ein anderes als die Überschrift zu dem Blogpost.

    Und ich finde eine geschlechterübergreifende Kritik an Werbung richtig und gut. Allerdings finde ich den Einwand, dass Werbung auch den Jungs und Männern durch Verzerrung schadet im Kontext zu einem Video, dass seinen Fokus auf Frauen und Werbung, tendenziös relativierend. Sicher ist das von dir nicht so gemeint, aber vielleicht wäre ein anderer Blogpost ein besserer Ort, um den Problemkomplex Männlichkeiten und Werbung zu thematisieren.

    Gruss Gerda

  14. Ist es jemandem aufgefallen, daß die Dame, die da denn Vortrag hielt, geschminkt war? Sie trug „Make Up“. She was „Made Up“. Warum benutzt sie ein Instrument, das Frauen verwenden um die Vorzüge ihres Gesichtes herauszuholen, bzw. gewisse Teile zu verdecken (retouche) und durch die Verwendung von Farben das Licht ihrem Gesicht gegenüber in ein unnatürliches Verhätlniß zu setzen (photon shipping)?

  15. @Max Mustermann Mal davon abgesehen, dass Rants darüber, warum Feminismus doof ist, im Blog einer Feministin ja nur bedingt zielführend sind, verstehe ich nicht, warum es nicht möglich sein soll, sich mal mit Frauen in der Werbung zu beschäftigen, *auch wenn* ich der Meinung bin, dass Männern die Männer in der Werbung auch nicht gut tun. Mach doch – hindert dich ja niemand.

    @Deef Ich verstehe das Problem überhaupt nicht – mein Titel dazu ist ja eben ‚Was ich meinen Kindern gern erspart hätte‘ (Sohn und Tochter), eben weil ich der Meinung bin, dass solche Werbung für Männer wie Frauen, Mädchen wie Jungen ein Problem ist. Was wachsen denn für Jungen heran, mit welcher Erwartungshaltung an Frauen, an Sex, an Körperlichkeit, die jahrelang mit solchen Bildern konfrontiert werden?

    Grundsätzlich kann ich mit einer Haltung nicht viel anfangen, die immer, wenn jemand etwas macht / sagt / schreibt, den Fehler sucht, also kritisiert, was alles fehlt. Weil immer irgendetwas fehlt, wäre sicher am besten, wenn gar nichts geschieht?

    Wenn Ihr kritische Auseinandersetzungen mit Männerbildern in der Werbung haben wollt, dann fangt doch mal an. Ich glaube, dass Feministinnen Euch dabei noch die wenigsten Steine in den Weg legen werden.

  16. …. wenn ich schon lese, dass eine 8-Jährige von Ihren Eltern eine Brust-OP geschenkt bekommt. Wer gibt diesen Kindern eigentlich ihr Selbstwertgefühl??

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  19. Irgendwie bleibts immer im Klagen stecken. Und fragt man dann, ob die Klägerinnen auch etwas zu tun gedenken, kommt als Antwort: „Klagen!“

  20. Die Spurensucherin: Werbeobjekte – das Gleiche in Grün: „Das folgende Video, das ich über die Mädchenmannschaft gefunden habe, spiegelt gerade schön meine eigenen Gedanken zum Thema Werbung wider. …“

  21. @anne
    Hallo Anne,

    danke für die Antwort. Ich befürchte, du missverstehst mich und ich befürchte ich habe zunächst missverstanden, auf was sich der Fokus hier zu richten hat.

    Du schriebst:

    Wenn Ihr kritische Auseinandersetzungen mit Männerbildern in der Werbung haben wollt, dann fangt doch mal an.

    Voila:
    http://www.gefuehlskonserve.de/echte-maenner-20042010.html
    Aber bitte nicht die Anrede „Ihr“. Ich wäre dankbar, wenn du mich nicht mit anderen Kommentatoren oder allen Männern in einen Topf werfen würdest. Zu dem Blogpost von mir: Die Resonanz ist überschaubar, wenn man sowas alleine macht.

    Auch in meinem Blog http://www.bisexualitaet.org geht es u.a. darum, die Wahrnehmung von Rollen zu entzerren und ein Bewusstsein zu schaffen, dass es die Rolle Bi-Frau/Mann überhaupt gibt. Jetzt kann man als Feministin natürlich sagen, was schert mich die Rolle der Bisexuellen?

    Die Gegner sind aber nicht die Bisexuellen oder die werbeverzerrten Männer. Die gemeinsamen Gegner sind die Entscheidungsträger bei Werbungtreibenden und Werbeagenturen. Und die lachen sich ins Fäustchen wenn jedes Kritikgrüppchen sein eigenes Süppchen kocht und in der Folge die Kritik medial völlig irrelevant bleibt, statt große Schlagkraft zu entwickeln.

    Das Video da oben ist sehr anschaulich und überzeugend gestaltet. Aber es werden in Deutschland wahrscheinlich nur die ansehen, die man ohnehin nicht mehr überzeugen muss. Warum also die wegscheuchen, die aufgeschlossen sind, sich an der Kritik zu beteiligen? Diese Frage stelle ich nicht in Bezug auf das Video oben, sondern wegen der Reaktionen auf meine Kommentare.

    Viele Grüße

    Deef

  22. @Deef

    Das ‚Ihr‘ steht da, weil ich auf zwei Kommentare antworte. Damit seid genau Ihr beide gemeint gewesen. Du willst nicht mit anderen in einen Topf geworfen werden, aber ich soll hier – wegen eines Posts, der im Grunde nichts anderes ist als ein Link, der mir gefiel – gleich für den gesamten Feminismus, dessen Fehler und darüber hinausgehenden Ansprüche die Verantwortung übernehmen? Warum denn?

    Ich habe nirgends beantsprucht, mit dem Video die großen Fragen zu beantworten, die jetzt hier aufgeworfen werden. Das macht die nicht falsch (die Fragen), mir ist nur ein Rätsel, wieso die hier gestellt werden, und vor allem dann, wenn du selbst gleichzeitig jedes mit-was-anderem-in-einen-Topf-geschmissen-werden empört von dir weist.

  23. @anne
    Ich habe nicht von Verantwortung gesprochen und keine Handlungsanleitung gegeben, sondern persönliche Wünsche zum Thema geäußert. Pardon, dass ich nicht damit gerechnet hatte, dass das hier als massive Kritik missverstanden würde. Hätte auch nicht gedacht, dass du mir genauso begegnest, wie jemandem, der hier rumrantet. Empören tut mich das aber bei weitem nicht.

    Viele Grüße

    Deef

  24. Nur ein Hinweis: Die 4 im Titel bezieht sich darauf, dass es (der Trailer für) Version Nummer 4 dieser Doku ist, die seit den 70ern immer wieder aktualisiert wurde. Version 3 kann man sich in Gänze auf YouTube ansehen. Ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber trotzdem sehr sehenswert.

  25. @Mr. Birds

    Schonmal darüber nachgedacht, dass wir Frauen sowas für uns tun? Dass das mit Wohlfühlen und Spaß zu tun hat, nicht mit Gefallenwollen und Idealerfüllung? In der Werbung werden unsere Körper modifiziert bis zur Unkenntlichkeit – ein bisschen Make up hingegen spielt mit dem was wir haben und ist kein Zerrspiegel, jedenfalls so lange nicht, wie wir als Mensch erkennbar bleiben und nicht zur Kunstfigur werden (siehe Lady Gaga). Wenn ich mal Make up benutze, dann nicht um anderen zu gefallen oder mich dem Diktat der Werbeindustrie zu beugen, sondern um mich selbst auszudrücken. Wenn mein Nägel lackiert sind, dann drücke ich damit eine Stimmung aus, so wie ein Mann das vielleicht mit einem Comic-T-Shirt oder eine Krawatte tut.
    Aber ich glaube, manche Personen möchten solche Diskussionen einfach gerne falsch verstehen und haben noch nicht kapiert, dass Feminismus nichts damit zu tun hat, dass wir unsere BHs verbrennen und uns irgendeinem Hexenkult anschließen.

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  27. Pingback: Fetter Unsinn | Besser so als anders

  28. Jean Kilbourne ist wirklich großartig! Die gesamte Vorlesung ist ürigens auch online:
    http://vimeo.com/20024751

    Da geht sie übrigens auch auf die (sich verändernde) Darstellung von Männern/Männlichkeit ein. Nur zu empfehlen!

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