Real-Life Twittern gegen Guttenberg

Am Samstag demonstrierten 300 – 1000 Menschen (je nach Zählweise) in Berlin gegen den Zustand, dass zu Guttenberg immer noch Verteidigungsminister ist. Motto: Gutt Bye! Dem Lügenbaron den Schuh zeigen. Eine nette Demo, sehr motiviert, kurze, aber effektive Strecke (Potsdamer Platz bis Verteidigungsministerium).

Dazu war sehr kurzfristig nur per Twitter & Co. mobilisiert worden und ich frage mich, ob dieser Umstand oder aber das Thema der Grund dafür war, dass es sich kaum ein Traditionsmedium leistete, auf den Bericht zu verzichten? Die komplette Liste gibt’s bei Metronaut.

Depta hat mich und Andrej während der Demo für Radio Corax interviewt, nacheinander übrigens, was vielleicht gewisse Redundanzen erklärt:

(mp3, 5,9mb)

Es gibt eine Menge Fotos, von mir auch:

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

#Guttbye Guttenberg - Demo 26.2.11

 

6 thoughts on “Real-Life Twittern gegen Guttenberg

  1. Guttenberg hat bei einer Doktorarbeit betrogen. Schäuble hat „vergessen“, dass er (Bestechungs-)Geld entgegengenommen hatte und gegen ihn gibt es keine Demos – zumindest nicht mehr in diesem Zusammenhang. #Banalisierung

  2. Pingback: till we *) . Blog » Ein paar Nachträge zu Guttenberg

  3. […] Das Los der Verantwortung, quasi ihr Schicksal, ist ihre Verneinung: die Verantwortungslosigkeit. Die ist das Ergebnis einer systematischen Verleugnung der Verantwortung. Sie hat in unserer Gesellschaft einfach keinen Platz mehr, keinen Stellenwert, sie steht bildlich gesprochen auf dem Abstellgleis […]

  4. Das habt ihr fein gemacht!!!
    Unglaublich!

    Ihr habt ihn gestürzt!

    Schade, dass Kohls Tochter nicht gleich mit hat hinweg stolpern müssen!

    Und natürlich ist es bedauerlich, dass erst eine so profane Lügenscheiße hilft solchen Verbrechern am Lack zu kratzen.
    Er hätte es für ganz anderes verdient gehabt, viele andere hätten es für viel Schlimmeres verdient gehabt.

    Und?

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