EFF startet Website zur Selbstverteidigung gegen Überwachung

EFF Surveillance Self Defense Website Banner

Die Electronic Frontier Foundation hat die Website Surveillance Self-Defense gestartet mit dem Ziel

die amerkanische Öffentlichkeit über Gesetze und Technologien aufzuklären, die in den USA für Überwachung durch die Regierung genutzt werden, um Informationen und Methoden zur Verfügung zu stellen, die nötig sind, um das Ausmaß an Bedrohung durch Überwachung einschätzen zu können und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sich zu verteidigen.

Ich bin ganz zuversichtlich, dass das auch für die nicht-amerkanische Öffentlichkeit eine hilfreiche Sache ist. Im Detail geht es um Risikobewertung, Überwachung der Kommunikation, Daten auf dem eigenen Computer, Informationen, die von Dritten gespeichert werden, Geheimdienste und Terrorismus-Verfahren und schliesslich Technologien, um sich zu schützen.

Sieht auf den ersten Blick sehr hilfreich aus: jetzt wäre eine deutsche Übersetzung schön.

Sehr schön ist dieser Absatz im Bereich "Risiko-Management":

Sicherheit bedeutet nicht, das dickste Schloss oder die besten Anti-Viren-Software zu haben – bei Sicherheit geht es darum zu verhandeln, um Risiko zu managen: etwas, das wir in vielen Zusammenhängen den ganzen Tag machen. Wenn Du vorhast, irgendwo eine Straße zu überqueren ohne bis zur Ampel zu gehen, verhandelst Du Deine Sicherheit: du wägst die Gefahr, überfahren zu werden, ab gegen den Aufwand, bis zur Ampel zu gehen, und schätzt das Risiko ein, indem Du auf die fahrenden Autos
achtest. Deine körperliche Unversehrtheit ist der Wert, den Du schützen
willst. Wie hoch ist das Risikoüberfahren zu werden und hast Du es so
eilig, dass Du das Risiko eingehst, obwohl sich die Bedrohung gegen
Dein wertvollstes Vermögen richtet. 

Das ist eine Sicherheitsentscheidung. Nicht schwierig, oder? Man muss sich nur an die Sprache gewöhnen. 

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