Über

Anne Roth

English

Ich lebe in Berlin, bin Medien- und Netzaktivistin, auch Diplom-Politologin, Mutter zweier Kinder und im Juli ’07 als Partnerin von Andrej Holm ins Licht der Öffentlichkeit geraten, der morgens um 7 Uhr in unserer Wohnung als Terrorist festgenommen wurde.

Danach begann ich, über das Innenleben einer Terrorismus-Ermittlung zu bloggen (mehr dazu hier und in der Mediathek). Nach Juli ’07 fand die Bundesanwaltschaft nichts, was den Vorwurf erhärtet hätte und stellt die Ermittlung 2010 ein.

Aktuell bin ich hauptberuflich Referentin der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss NSA im Bundestag.

Vorträge

Ich schreibe und spreche über Innenpolitik – vor allem Überwachung, Terrorismus- und Extremismus-Diskurse -, über Medien, Netzpolitik, Hacktivism und Feministisches.

Mögliche Themen:

  • Digitale Sicherheit für Aktivist_innen, Journalist_innen, Menschen in repressiven politischen Umgebungen
  • Digitale Sicherheit für alle
  • Überwachung im Alltag und der Umgang damit
  • Soziale Medien und Medienstrategien für soziale und politische Bewegungen
  • Die netzpolitische Bewegung
  • Netzfeministinnen
  • Mangelnde Repräsentanz von Frauen auf Podien, bei Konferenzen, im Journalismus
  • Das Projekt Speakerinnen-Liste als praktische Lösung des Problems Männerüberhang bei Konferenzen
  • Medienaktivismus statt Bürgerjournalismus
  • Massenüberwachung

Eine Auswahl meiner Texte und Veranstaltungen steht weiter unten. Sie können / Ihr könnt mich gern einladen, am besten per Mail und mit Vorschlägen zum Honorar an annalist (at) riseup (punkt) net.

Andere Projekte

Neben diesem Blog bin ich Gelegenheitsbloggerin bei netzpolitik.org, beim FAZ-Blog 10 vor 8 und beim Bewegungsblog von Neues Deutschland. Ich betreibe außerdem das Blog 50 Prozent und, gemeinsam mit anderen, die Speakerinnen-Liste, eine Datenbank für Expertinnen und Konferenz-Rednerinnen.

 

Mein Geld habe ich bis August 2014 beim Tactical Technology Collective verdient, konkret im Programm Privacy and Expression. Konkret war ich mit der Erarbeitung von Materialien zur Weiterbildung im Bereich Digitale Sicherheit beschäftig. In der Vergangenheit habe ich als Online-Redakteurin, Journalistin und Übersetzerin gearbeitet.

Kontakt

 

Gedrucktes:

Gesprochenes:

Dies ist eine Auswahl, mehr gibt’s hier.

 

English

A political scientist by education, Anne Roth cofounded the first interactive media activist website, Indymedia, in Germany in 2001 and has been involved with media and digital rights activism ever since. She has worked as a journalist, web editor and translator.

Anne is currently a researcher for the Parliamentary Inquiry on Mass Surveillance of the German Bundestag, specifically for the parliamentary group ‘The Left’.

Until August 2014 she was programme editor and researcher for the Privacy and Expression programme of the Tactical Technology Collective. Here she developed trainings and educational material on digital security and tracking, primarily directed at activists and communities at risk.

In 2007 Anne Roth became the “colateral damage” of a terrorism investigation against her partner, Andrej Holm. The urban sociologist who researches gentrification had been accused of being the mastermind behind a group that committed arson attacks. The investigation stirred up international attention and was dropped later as no evidence was found to back up the charges. Anne has written extensively about living with anti-terror surveillance and started this blog in 2007 to document her experience.

Today she writes about domestic policy and home affairs, about media, net politics and feminist issues.

Conferences she spoke at include the Chaos Communication Congress, re:publica and the Computers, Freedom and Privacy Conference.

Please get in touch

Email: annalist <at> riseup <dot> net
GPG Key
/ Fingerprint 104E5C65 2CD862DD E0BF3499 7689407F 942951E2

Jabber: _anne_ <at> jabber.ccc.de
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6 thoughts on “Über

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  2. Pingback: 12/04/2009 – §278a in Ö – §129(a) in D | Anarchistisches Radio

  3. Hallo Frau Roth,

    mit großem Interesse habe ich den heutigen Beitrag im WDR-Hörfunk bezüglich der Ausspäh-Aktionen auch auf deutscher Ebene verfolgt und dass Sie selbst ein Opfer dieser Attacken sind. Ich selbst war vor 6 Jahren Mitglied in der WASG und habe mich hier zum ersten Mal parteipolitisch engagiert. Das, was ich während der Parteiarbeit erlebt habe und nun noch immer erlebe, stellt so ziemlich alles in den Schatten, was man sich zumindest früher vorgestellt hat. Besteht eine Möglichkeit, Sie schriftlich zu kontaktieren? Fakt ist nämlich, dass Menschen nicht nur abgehört werden sondern Telefonate abgebrochen, Mails verschwinden im Nirwana usw. und so fort. Es wird nicht nur ausgespäht sondern kräftig manipuliert und das,, obwohl weder mein Mann noch ich seitdem politisch aktiv sind. Ich würde mich freuen, eine Nachricht von Ihnen zu erhalten, wohl wissend, dass alles, sowohl diese E-Mail als auch Briefe entsprechend abgefangen und analysiert werden.
    Viele Grüße aus Windeck,
    Martina Plischka

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