Fünf Kinder im Mittelmeer ertrunken

Am Dienstag sind fünf Kinder vor Lesbos im Mittelmeer ertrunken.

Abulfaza, 3
Mehdi, 4
Sonia, 6
Yalda, 8
Neda, 10.

Außerdem ihre Eltern Hansadar und Zakia Gumas und eine weitere Person.

 

Baby, das vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet wurde

 

Dieses Baby, Marila, wurde von einem Fischer mit seinen Eltern und sieben anderen kurz vor dem Ertrinken gerettet. Ihr Vater wurde nach der Rettung von der Familie getrennt und im Lager Pagani inhaftiert. Erst 24 Stunden später wurde er zu seiner Familie gelassen.

Sie alle versuchten, von der Türkei aus Griechenland und damit die EU zu erreichen. 

Seit 1988 starben entlang der europäischen Grenzen mindestens 14.714 Menschen, davon sind 6.344 Leichen immer noch im Mittelmeer verschollen (Fortress Europe, Stand 11.8.09).

Was ist das für eine Demokratie, die das einkalkuliert.

4 thoughts on “Fünf Kinder im Mittelmeer ertrunken

  1. FRONTEX ist ganz bestimmt kein Produkt von Demokratie, sondern ein paramilitärischer Auswuchs von menschenverachtendem Wirtschaftsprotektionismus.

    Opfer aus der Türkei dürften nur eine Nebenerscheinung sein, denn vor allem soll diese Organisation, Flüchtlinge aus unserer Lieblingsmüllkippe und beliebten Rohstoffquelle Afrika abwehren.

  2. Zitat: „Was ist das für eine Demokratie, die das einkalkuliert.“

    Demokratie – guter Witz.

  3. bin einigermaßen erschrocken, wie hier mit persönlichkeitsrechten der betroffenen verfahren wird. das bild des kindes und die namen sind jetzt da und wem nützt das? hier werden pc-mässig menschen instrumentalisiert. find ich doof.

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