Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit fand am 12./13. April in Oxford der 4. Privacy Open Space statt, im Rahmen des des EU-Projektes „PrivacyOS“ (Privacy Open Space), koordiniert vom
Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Wendy M. Grossman war da und hat in ihrem Blog net.wars ein paar Beobachtungen aufgeschrieben, die ich der Einfachheit halber übersetzt habe, weil sie einen guten Überblick geben:
Data-mining the data miners
Der Fall der ermordeten kolumbianischen Studentin Anna Maria Chávez Niño, der diese Woche beim Privacy Open Space vorgestellt wurde, enthält beide Extreme des Rätsels Privatsphäre, das von einer Welt aufgegeben wird, in der 400 Millionen Menschen die intimsten Details über sich und ihre FreundInnen auf einer einzigen Plattform veröffentlichen, die einem Unternehmen gehört. Die Zusammenfassung: Chávez lernte ihre Mörder bei Facebook kennen; ihr Bruder hat sie gefunden – auch bei Facebook.