Es gibt so schöne Dinge:

Über solche Fundstücke freue ich mich immer.

In den Kontext passt, dass ich keine begnadete Grafikerin/Designerin bin, aber gern ein paar Banner beim Bannertausch von Bannervista unterbringen würde. Wenn also jemand da draussen Lust hätte, mich mit Banner-Entwürfen in diesen Formaten zu unterstützen, würde ich mich freuen. Ein möglicher Text: "Über Terrorismus im Allgemeinen und Besonderen", aber auch da bin ich für Vorschläge offen. Die schönsten werden auf jeden Fall hier vorgestellt.

Und noch ein bisschen was zum Thema:

Terrorismus als legitime Strategie

Geheimdienste haben zusammen mit der Nato in Europa terroristische Anschläge verübt, belegt Daniele Ganser in seinem Buch "Nato-Geheimarmeen in Europa". Im Freitag erläutert er, dass es dabei unter anderem darum gegangen sei, Angst in der Bevölkerung zu verbreiten. Denn der Tod von Unschuldigen führe dazu, so Ganser, dass die Bevölkerung eines Staates nach mehr Sicherheit rufe. Gleichzeitig seien solche Anschläge dazu genutzt worden, den politischen Feind zu diskreditieren, indem man sie ihm in die Schuhe geschoben habe.

Daniele Ganser forscht an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich seit einigen Jahren zu diesen so genannten Stay-Behind-Armeen der Nato in Europa. Ende 2004 erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung erste Ergebnisse seiner Arbeit. Sein Augenmerk lag dabei zuerst auf Italien, da es dort 1990 eine offizielle Untersuchung gab. Sie offenbarte, dass Terroranschläge durch Geheimdienste gegen die italienische Bevölkerung als legitimes Mittel galten, die italienische Linke zu bekämpfen.

weiter mit Interview und Texten von Ganser bei pickings.de.

Police, Firefighters, Utility Workers Among Hundreds Trained as “Terrorism Liaison Officers”

Colorado is one among of handful of states where hundreds of firefighters, paramedics, police, and even corporate employees are being trained to hunt down and report a broadly defined range of “suspicious activities.” They’re called Terrorism Liaison Officers. The federally supported initiative trains them to look out for “observed behavior that may be indicative of intelligence-gathering or pre-operational planning related to terrorism.” The list of suspicious behaviors includes taking photographs or videos of no apparent aesthetic value; making measurements, drawings, or taking notes; and conversing in code.

weiter bei Democrycy Now!.

Zu deutsch: In Colorado (und mindestens noch Arizona, Kalifornien, Colorado, Florida, Illinois, Tennessee, Washington, DC und Wisconsin) werden PolizistInnen, Feuerwehrleute und öffentliche Angestellte zu 'Terrorismus-VerbindungsbeamtInnen' weitergebildet. Die sollen dann "verdächtiges Verhalten" aufspüren und melden. Wer sich überhaupt noch hintraut: nicht verdächtig benehmen! Keine unästhetischen Fotos, gar nicht Zeichnen und auf keinen Fall Notizen machen!

Terror-Dämmerung

Wie geht es eigentlich dem Terrorismus? Gar nicht so gut, meldet eine neue Studie der kanadischen Simon-Fraser-Universität, und der sorgfältig untermauerte Nachweis könnte, welch Ironie, Hardliner wie Liberale erfreuen. Die Staatsschützer, weil der global war on terror offensichtlich Früchte trägt, und die Bürgerrechtler, weil diese 56 Seiten unaufgeregte Argumente gegen die anschwellende Flut der Sicherheitsgesetze liefern.

Ja, aber der islamistische Terror wächst doch, oder? Im Westen schon mal nicht, nicht seit der monströsen Attacke in London 2005; diesen Punkt können die Staatsschützer für sich verbuchen und dabei auf ihre weltweit vernetzte Polizei- und Geheimdienstarbeit verweisen, die so manchen Anschlag vereitelt hat. Und anderswo? Der schärfste Anstieg wurde in Mittelost, und zwar seit der Invasion des Iraks, gemessen. Das Jahr 2006 war das schlimmste, mit 13.343 Terror-Toten im Zweistromland; das waren, je nach Datensatz, 64 oder gar 79 Prozent der weltweiten Opfer.

weiter in der Zeit.