Zugegeben, schön ist das nicht, aber die Ähnlichkeit ist frappierend, oder?
Monika-Bashing ist ja gerade sehr beliebt, zuletzt heute ausführlich im ND: "Die willige Advokatin. Generalbundesanwältin Harms erfüllt beflissen die Erwartungen der Politik – auf Kosten ihrer juristischen Reputation". In dieser Serie gab es auch "Schwarze Serie für Monika Harms" (Märkische Allgemeine), "Scharfe Kritik an oberster Anklägerin" (Oberhessische Presse), "Verkürzte Justizkritik" (telepolis), "Linke fordert Rücktritt von Harms. 'Die Rechtslage einfach ignoriert'" (taz), "Koalition schont Generalbundesanwältin. Beißhemmung gegen Harms" (taz), "Generalbundesanwältin in der Kritik" (Frankfurter Rundschau), "Es gibt kein Gestern: Monika Harms" (Welt), "PORTRÄT MONIKA HARMS 'Ich bin ich' " (Tagesspiegel).
Aber es gibt auch lichte Momente: die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verleiht ihr am 24.1. eine Honorarprofessur. Einer der Professoren aus Halle freut sich: "Halles Jura-Studierende sind somit am Puls der Entscheidungsfindung. Sie dürfen sich auch in Zukunft auf lebendigen und praxisnahen Unterricht freuen." Ganz bestimmt. Hoffentlich lernen die Strafrecht aber auch noch von anderen, sonst fallen sie am Ende noch durch die Klausuren.
Das war jetzt ein bisschen unsachlich, zugegeben. Ja, ich kenne all die Kritik, dass auch Monika Harms nur eine Repräsentantin ist, die (fast) beliebig ersetzbar wäre. Andererseits hatte sie in letzter Zeit bestimmt nicht immer gute Laune, und das ist ja auch gut so. Schließlich hätte sie sich hier und da ja auch anders entscheiden können. Wir nehmen es schon auch irgendwie persönlich.
1 Kommentar(e) zu "Monika-Bashing"














geschrieben von otti [ antworten ]
19/01/2008, 19:29
"Es gibt kein Gestern: Monika Harms (Welt)
Ach was, Vorgestern war in Bezug auf Zucht und Ordnung (Law and Order) doch viieel schöner!